
Regina Henscheid: Eine Welt in elf Jahren
Roman
Format: 19 x 12,5 cm
Umfang: 288 Seiten
Produktion: Softcover mit Klappenbroschur
ISBN: 978-3-912379-10-5
Preis: 19,80 Euro
Von gescheiterten Lieben, skurrilen Freundschaften und der Suche nach dem Glück.
Die 1970er-Jahre: Lehrerin Vikki Kapelski hat mit der Liebe wenig Glück. Dafür findet sie Anschluss an eine eigenwillige Clique von Kollegen, die sich selbst „die Gescheiterten“ nennen. Zwischen Liebeskummer, Schulalltag und allerlei menschlichen Absonderlichkeiten sucht sie ihren eigenen Weg durchs Leben.
»Mit Gerry ging ich oft auf Partys in den wohleingerichteten Wohnungen seiner Kollegen. Dort saß ich an Couchtischen mit Häppchen, Käsewürfeln, dünnen, in Gläser gesteckten Salzstangen und bei besonders belobten Weinen. Einmal bot der Gastgeber einen Wein an, dessen von mir ausgespähtes Etikett ihn als ›Nuits-Saint-Georges Vieilles Vignes‹ identifizierte. Das beeindruckte mich. Aber es nützte mir nichts, wenn ich den Wein augenscheinlich kennerisch und wie die anderen Gäste mit bedächtigen Schlucken trank. Mir schmeckte er nicht. Ich brauchte eine Weile, um zu merken, dass ich in diese Welt nicht hineinfinden konnte. Was immer die meine sein mochte, diese war es nicht.«
Mit trockenem Humor, feiner Ironie und liebevoll-bissigen Beobachtungen erzählt Regina Henscheid von elf Jahren voller Enttäuschungen, Freundschaften und überraschender Wendungen. Ein ebenso komischer wie melancholischer Roman über die Kunst, seinen Platz im Leben zu finden.
Regina Henscheid – Kurzvita
Regina Henscheid, geboren 1942 in Güstrow, studierte Anglistik und Romanistik und arbeitete viele Jahre als Gymnasiallehrerin. Als Schriftstellerin und Herausgeberin widmet sie sich sowohl der satirischen Literatur als auch historischen Themen. Ihr Werk reicht von Die Memoiren des Miez bis zur vierbändigen Edition der Briefe des preußischen Generals von Gneisenau. Seit 2008 lebt sie mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Eckhard Henscheid, in Amberg.