Baukulturführer 128

Gymnasium Frankfurt Nord

Format: 11,5 x 16,5 cm
Umfang: 32 Seiten, geheftet
Erscheinung: 2020
ISBN: 978-3-948137-20-5
Preis: 4,00 €

Anzahl:

Europas größte Schule in Holzmodulbauweise
Unter der Formel „zukunftsfähiger Schulbau“ ist es erklärter Wille der Stadt Frankfurt, „neue pädagogische Konzepte mit den Einflüssen und Eindrücken aus unterschiedlichen Perspektiven einer Schulgemeinde umzusetzen“. Schule soll „ein qualitativer Ort zum Lernen“ sein, bei dem helle und freundliche Räume und eine gute Luftqualität ebenso eine Rolle spielen wie Inklusion, Ganztagsangebot und Vernetzung im Stadtteil. Das Gymnasium Nord im Frankfurter Stadtteil Westhausen etwa versteht sich als Ort, „an dem man gemeinsam lernt, arbeitet und Freizeit verbringt“, wobei die Schüler „die Hauptpersonen unseres Gymnasiums“ sein sollen.

Seit Anfang des Schuljahres 2018/2019 findet die Schule dazu im Stadtteil Westhausen einen diesen aktuellen Anforderungen entsprechenden räumlichen Rahmen. Einen provisorischen zwar – der finale Standort ist noch nicht beschlossen – doch einen, der hinsichtlich Orientierung, Komfort und Groß-zügigkeit all das bietet, was man üblicherweise von einem konventionellen Massivbau erwartet. Wobei dieses Provisorium, das zur Entstehungszeit des ersten und zweiten Bauabschnitts mit 210 Holzmodulen Europas größte Schule in Holzmodulbauweise war, nach dem Auszug des Gymnasiums Nord als Ausweichquartier für andere Schulen dienen soll.

Bauzeit: Februar 2018 bis Juli 2019
Architekten: Raumwerk & Spreen Architekten Arbeitsgemeinschaft
raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Frankfurt
Spreen Architekten Partnerschaft mbB, München
Bauherr: Amt für Bau und Immobilien, Stadt Frankfurt/Main

Text: Enrico Santifaller, Frankfurt
Gestaltung: Büro Wilhelm Designagentur, Amberg
Herausgeberin: Nicolette Baumeister, München
 

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